Maxeiner
& Miersch in DIE WELT über:
„Das
Jahr der Klima-Hysterie“, Kolumne am 28 Dezember 2007
1.1.2008
Alle
Wetter, war das ein gutes Wetterjahr, sagen die Autoren.
Das Klimathema hätte dominiert wie kein zweites.
Statistisch habe 2007 in etwa die gleiche Temperatur wie
2006 - und wie alle Jahre seit 2001 – gehabt. Hier läge
also nicht das Problem sondern bei den schrillen
Tönen. Das Klimathema trommele apokalyptische Bilder
und Parolen in die Köpfe, die Angst verbreiten und die
Politik trommelt ganz vorne mit.
So
sehr verwundern sollte dieser Zustand nicht. Schließlich
wird jede Debatte um so heißer geführt, je weniger die
Disputanten etwas vom Sachthema verstehen. Das Wort
KLIMA ist so ein Sachthema, denn im Klimaabkommen von
1992 wurde es nicht definiert; absichtlich? Schon in
einem DIE WELT Artikel im März 1994 wurde betont, daß
sich nun alles als Klimapolitik verkaufen ließe. Mit
dem Abkommen sei das emotionale Verhältnis des Laien
zum Wetter und Klima zum Mittel von Politik gemacht
worden, ohne daß die internationale Politik hinterfragt
hätte, ob die Wissenschaft überhaupt definieren kann,
was sie vorgibt zu verstehen.
Bekräftigt
wird die starke Emotionalizierung auch von dem
Trendforscher Matthias Horx, der von DIE ZEIT online, Tagesspiegel
| 27.12.2007 16:00, mit der Warnung vor einem
"Kontrollfaschismus" unter der Titelüberschrift
zitiert wird: „Trends: ‚Klima-Kult’ als
Religions-Ersatz?“, denn es ginge um: „Sünde,
Ablass, Hoffnung: Die Klimadebatte hätte die typischen
Funktionen klassischer Religionen“.
Der
Klimahysterie muß entgegengetreten werden! Eine
Klimadefinition muß her - eine wissenschaftlich
fundierte, nicht die vom „durchschnittlichen
Wetter“!