Wolfgang
Thüne meint:
„Wetter könne man nicht beeinflussen“.
Hat er recht?
18.1.2008
Laut
Netzeitung sagte W. Thüne vor etlichen Jahren:
das so genannte Klima sei gemäß Definition der
Meteorologischen Weltorganisation (WMO) ein rein
statistisches Konstrukt. «Es gibt kein Klima im eigenständigen
Sinn. Klima ist laut WMO nichts anderes als die
Beobachtung des 'mittleren Wettergeschehens' einer 30-jährigen
Periode», versicherte der Fachmann. Das Wetter aber könne
man nicht beeinflussen und damit auch nicht das, was man
Klima nenne. Auf einer IAVG-Klimatagung
Bad Teinach im Nov. 2007 klang das dann so:
„Es ist Blasphemie zu behaupten, der Mensch könne
das Wetter beeinflussen“.
Kein
Zweifel, die WMO Wetter-Definition ist ein Armutszeugnis
und kein hilfreicher wissenschaftlicher Beitrag.
Bedenklich ist aber auch die Behaptung, der Mensch könne
das Wetter nicht beinflussen. Hinreichend bekannt ist
das ‚Regenmachen’ durch Verbringung von Trockeneis,
Silberjodid oder eines ‚Dampfgemischs
aus Natrium, Magnesium und Kalziumchlorid’ in einen
bewölkten Himmel.
Noch
bedenklicher ist es, sich nur mit dem Wetter zu befassen
und den Einfluss der Ozeane und Meere auf das Wetter und
Klima zu vernachlässigen. Dies findet eine Bestätigung
in dem jetzt veröffentlichten Aufsatz von Susan
Lozier, et al.,
wonach der Nordatlantik von 1950-2000 südlich der
Breite 45º Nord wärmer, aber nördlich davon kälter
war. Dies mache es schwierig von einer
menschen-verursachten Erwärmung auszugehen.
Dabei
wird von Susan Lozier, et al. und Wolfgang Thüne ungenügend
zur Kenntnis genommen, daß Wetter und Klima nur ein
Produkt der Meere sind. Meere können vielfältig vom
Menschen beeinflusst werden, und bestimmen damit auch
nachhaltig den ‚Zustand’ der Atmosphäre. „Klima
ist die Fortsetzung der Meere mit anderen Mitteln“,
sagt diese Website. Leonardo da Vinci (1452-1519)
brachte es auf die sehr klare Formel:
Wasser
ist der Treiber der Natur
Water is the driver of nature
Mehr
zu menschengemachten Klima durch „Meeresaktivitäten“
auf:
http://www.arctic-warming.com , http://www.seaclimate.com
M. Susan
Lozier, Susan Leadbetter, Richard G. Williams,
Vassil Roussenov, Mark S. C. Reed, Nathan J. Moore;
2008;
“The Spatial Pattern and Mechanisms of Heat
Content Change in the North Atlantic” Science, Published
Online January 3, 2008,
http://www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/1146436
Dieselben: “Whether
the overall heat gain is due to anthropogenic
warming is difficult to confirm, since strong
natural variability in this ocean basin is
potentially masking such