Friedrich-Wilhelm
Gerstengarbe (PIK) erörtert Januar-Temperaturen in
Berlin;
Auf
KlimaLounge am 05 Feb. 2009: „Im Januar nichts Neues“.
Hier diskutiert: 12 Februar 2009
Der kurze Beitrag, vorgestellt von Stefan Rahmstorf (PIK), enthält als
Kernaussage den Satz, das „man von einem kalten Januar in
Deutschland und Umgebung nicht auf eine globale Entwicklung schließen
(kann), dazu ist der Zeitraum viel zu kurz und die räumliche
Ausdehnung des Ereignisses "Kalter Januar" viel zu
gering”. Beigefügt ist eine Grafik über die Januar Werte
seit 1893, mit einem ‚geglätteten’ Trendwert in Rot. Aber nicht
die rote Linie besagt irgendetwas; sondern nur die blaue Line mit
den Jahrewerten. In einer Phase zeigt sie „erschütternd tiefe
Werte“ an. Im Januar 1940 stürzten die Temperaturen um fast 10°C
von den Mittelwerten ab und der Autor bietet keine Erklärung dafür
an. Da hat das PIK
seinen Sitz in Berlin, da redet die Klimalounge von den langjährigen
Januar-Temperaturen für Berlin und man interessiert sich nicht für
die Gründe, noch ist
man bemüht diesen Temperaturabsturz zu erklären. Es sind fast 70
Jahre vergangen, dass ganz Nordeuropa
den kältesten Winter seit 100 Jahren erlebte. (siehe die weiteren
Grafiken). Dieser Winter kamen
nicht aus dem Nichts, sonder hatten
mensch-gemachten Ursprung. Seit September 1939 tobte der 2.
Weltkrieg. Die in der Nord-
und Ostsee gespeicherte Sommerwärme wurde durch Seekriegsaktivitäten
alsbald herausgequirlt, sodass polare Kaltluft frei nach Europa
einströmen konnte. Dadurch wurde es dann ein bitter kalter Januar
und Winter. Aber das sind möglicherweise Feinheiten, um die sich
das PIK (Potsdamer Institut für Klimaforschung) wohl nicht kümmern
muss.
Dazu mehr in dem Buch:
Krieg
verändert Klima - Der Seekrieg Effekt (Hier)